Nachtspeicherheizung ersetzen – ohne Kernsanierung
Alte Nachtspeicheröfen sind teuer im Betrieb, unflexibel und wirbeln Staub auf. Wer seine Nachtspeicherheizung ersetzen möchte, fürchtet oft eine aufwändige Sanierung mit neuen Leitungen und wochenlanger Baustelle. Mit Infrarot-Wärmeleisten von think [RED] energy® geht es einfacher – Sie tauschen Schritt für Schritt und ohne Eingriff in die Bausubstanz.

Warum Nachtspeicheröfen ausgedient haben
- Hohe Betriebskosten: günstige Nachtstromtarife sind vielerorts weggefallen.
- Träge Regelung: die Wärme wird nachts „auf Vorrat“ gespeichert und lässt sich tagsüber kaum steuern.
- Staub & trockene Luft: Konvektionswärme wirbelt Staub auf.
- Platz & Optik: große, schwere Geräte, die den Raum dominieren.
Die Alternative: Infrarot-Wärmeleisten
Infrarot-Wärmeleisten erzeugen angenehme Strahlungswärme statt heißer Umluft. Sie temperieren Wände und Objekte im Raum – ähnlich wie Sonnenwärme. Das fühlt sich schon bei niedrigerer Lufttemperatur behaglich an.
- Plug & Play: Anschluss an jede Schuko-Steckdose – kein Heizungsbauer nötig.
- Raumweise umrüsten: Sie starten mit einem Raum und erweitern nach Bedarf.
- Präzise steuerbar: mit Thermostat heizen Sie genau dann, wenn Sie es brauchen.
- Unabhängig von Öl & Gas: Betrieb mit Ökostrom-Tarif oder eigener Photovoltaik möglich.
So gelingt der Umstieg in 3 Schritten
- Raum wählen: beginnen Sie dort, wo der alte Nachtspeicher am meisten stört.
- Leisten montieren: die Wärmeleisten werden entlang der Wand angebracht – einfache DIY-Montage.
- Einstecken & heizen: Thermostat einstellen, fertig. Den alten Ofen fachgerecht entsorgen lassen.
Was sich im Alltag ändert
Ein Nachtspeicherofen lädt nachts auf und gibt die Wärme tagsüber ab, ob sie gebraucht wird oder nicht. Wärmeleisten arbeiten umgekehrt: Sie heizen dann, wenn der Thermostat Wärme anfordert. Wer tagsüber außer Haus ist, heizt in dieser Zeit weniger. Dazu kommt der Platz: Die Leisten sitzen flach an der Fußleiste, die Stellfläche des alten Ofens wird frei.
Ausbau der alten Öfen: das sollten Sie wissen
- Asbest prüfen lassen: Ältere Nachtspeicheröfen können asbesthaltige Bauteile enthalten. Ausbau und Entsorgung gehören deshalb in die Hand eines Fachbetriebs.
- Stromanschluss klären: Nachtspeicher hängen oft an einem eigenen Stromkreis mit separatem Zähler. Eine Elektrofachkraft sagt Ihnen, welche Steckdosen und Leitungen sich für die Wärmeleisten nutzen lassen.
- Tarif anpassen: Fällt die Nachtspeicherheizung weg, lohnt ein Blick auf den Stromtarif. Fragen Sie Ihren Versorger nach den Möglichkeiten.
Wie viele Leisten braucht ein Raum?
Das hängt von Raumgröße, Dämmung und Nutzung ab. Die Module gibt es in vier Längen von 0,56 m (40 W) bis 2,10 m (160 W), sie lassen sich mit Verbindern und Ecken entlang der Wand kombinieren. Soll die Leiste nur eine kalte Außenwand temperieren, reicht meist die Länge dieser Wand. Soll sie den Raum allein beheizen, wird die Leistung größer ausgelegt. Diese Auslegung übernehmen wir kostenlos für Sie. Hintergrund zum Thema lesen Sie im Ratgeber: Die Alternative zu Nachtspeicheröfen.
Womit anfangen?
Am einfachsten mit einem Komplettpaket – Wärmeleisten, Thermostat, Anschlusskabel und Endkappen sind bereits enthalten, passend zur Länge Ihrer Wand:
- Komplettpaket 2 m – 499 € · kleiner Raum oder eine Wand
- Komplettpaket 3 m – 699 € · der häufigste Fall, dort wo der alte Ofen stand
- Komplettpaket 4 m – 849 € · lange Wände, Wohn- oder Schlafzimmer
Zum Ausprobieren gibt es das Wärmeleisten Komplett-Set für Einsteiger (439 €). Einzelne Module ergänzen Sie aus den Infrarot Wärmeleisten.
Unsicher, wie viele Leisten Ihr Raum braucht? Unsere Energie-Experten berechnen die passende Auslegung – jetzt Auslegung anfragen.
Häufige Fragen
Kann ich eine Nachtspeicherheizung selbst ersetzen?
Ja. Infrarot-Wärmeleisten werden an eine normale Steckdose angeschlossen. Ausbau und Entsorgung des alten Nachtspeicherofens sollte eine Fachkraft übernehmen.
Ist Infrarot günstiger als Nachtspeicher?
Infrarotheizungen heizen bedarfsgerecht statt „auf Vorrat“ und lassen sich raumgenau steuern. In Kombination mit Photovoltaik-Eigenstrom sinken die Heizkosten zusätzlich.
Brauche ich einen Starkstromanschluss?
Nein. Wärmeleisten laufen über die vorhandene 230-V-Schuko-Steckdose.